Schreib oder stirb: Nur ein halber neuer Fitzek

Aktualisiert: 20. Mai

Den neuen Fitzek gibt es diesmal nur im Autoren-Doppelpack mit Micky Beisenherz. Kann diese Teamarbeit funktionieren?


Die Story hat es in sich und erinnerte mich an „Ghost“ von Robert Harris. Nur ist hier ist der Held nicht ein Ghostwriter, der das Buch eines anderen schreiben soll, sondern ein Literaturagent. Dieser Agent namens David Dolla ist ein ausgemachter Zyniker, der sich mehr um sein Auto sorgt als um sein Leben oder das seiner Mitmenschen.


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Dieser David Dolla soll Carl Vorlau einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen und nicht nur das. Er soll auch noch das Buch, einen Thriller mit dem Titel „Ich töte was, was du nicht siehst“ schreiben. Vorlau ist zurzeit Privatpatient in einer psychiatrischen Privatklinik. Er behauptet, die vor Monaten verschwundene kleine Pia entführt zu haben. Als Belohnung verspricht Vorlau, Dolla zu einem Helden zu machen, der das Mädchen in letzter Sekunde vor dem Tod rettet. Sollte Dolla den Auftrag jedoch ablehnen, will Vorlau nicht nur Pia sterben lassen, sondern auch das Leben des Literaturagenten zerstören. Und damit beginnt für Dolla eine Achterbahnfahrt ohne Sicherheitsbügel. Dabei sorgen skurille Typen dafür, dass der Agent nicht vorzeitig den Löffel abgibt.


Nun zurück zur Ausgangsfrage, die Antwort lautet: Im Prinzip Ja! Und das liegt vor allem daran, dass in diesem Buch viel Fitzek vorhanden ist. Ich jedenfalls habe die humorigen Passagen nach der Hälfte des Buches überlesen. Denn die passen so gar nicht zu den finsteren Szenen der spannenden Handlung. Der Erfolg des Buches hängt nun davon ab, ob die Fitzek-Fans auch dieses Team-Werk mögen. Und so kann man die rote Tür auf dem Cover auf als Einladung deuten, sich auf Neues einzulassen.




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