Merz im Reisefieber: Während das Land im Stau steht
- Norbert Opfermann
- vor 7 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen
Ein Kommentar von unserem Kolumnisten Klaus Ingrimm
Man muss Friedrich Merz eines lassen: Er beherrscht die Pose. Wenn der Kanzler in Washington oder Brüssel aus dem Flieger steigt, die Krawatte perfekt sitzt und er den Staatsmann mimt, könnte man fast vergessen, dass hinter ihm ein Land liegt, das an seinen eigenen Grundfesten rüttelt. Es ist die alte CDU-Schule: Außen hui, innen pfui. Man flieht vor den drängenden Problemen im Inland auf das glatte Parkett der Weltpolitik, weil man dort so herrlich glänzen kann, ohne sich mit streikenden Bahnen oder einer maroden Rentenreform herumschlagen zu müssen.

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