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Industriepfad Grafenberg: Finanzierung für erste Station gesichert – Spendenaufruf für Standort Burgmüllerstraße

Von: Norbert Opfermann 29. April 2026 | 2 Min. Lesezeit


DÜSSELDORF-GRAFENBERG. Der geplante Industriepfad Grafenberg nimmt Form an. Wie der Bürgerverein Düsseldorf-Grafenberg 1903 e.V. mitteilt, ist die Finanzierung für die erste Informationsstele am Staufenplatz erfolgreich abgeschlossen. Nun rückt der zweite Standort ins Visier: das Rondell an der Burgmüllerstraße.


Ziel des Projektes ist es, die industrielle und verkehrstechnische Historie des Stadtteils im öffentlichen Raum präsent zu machen. Viele geschichtlich bedeutsame Orte im Viertel sind heute im Stadtbild nicht mehr unmittelbar als solche erkennbar. Durch die Errichtung eines Pfades mit informativen Edelstahl-Stelen soll diese Lücke zwischen dem Industriepfad Gerresheim und dem FlingerPfad geschlossen werden.


Auftakt am Staufenplatz


Die erste Station des Pfades wird am Staufenplatztunnel errichtet. Die Finanzierung für dieses erste Teilstück konnte laut Bürgerverein bereits vollständig gesichert werden. Die dortige Stele wird die Bedeutung der Eisenbahnlinien und des ehemaligen Güterbahnhofs Grafenberg an der Schlüterstraße thematisieren, die die Entwicklung Grafenbergs maßgeblich geprägt haben. Die Aufstellung der Konstruktion ist für die nahe Zukunft geplant.

Fokus auf Pionierrolle der Mobilität


Als zweiter Standort wurde das Rondell an der Burgmüllerstraße ausgewählt. Der Ort besitzt eine besondere verkehrshistorische Relevanz: Im Jahr 1896 befand sich hier der Endpunkt der ersten elektrischen Straßenbahnlinie Düsseldorfs. Zu einem Zeitpunkt, als im übrigen Stadtgebiet noch Pferdestraßenbahnen dominierten, nahm Grafenberg damit eine Vorreiterrolle in der modernen Mobilität ein.

Archiv Bürgerverein Düsseldorf-Grafenberg
Archiv Bürgerverein Düsseldorf-Grafenberg

Finanzierungsbedarf für Edelstahl-Stelen


Für die Realisierung der zweiten Stele veranschlagt der Bürgerverein Kosten in Höhe von 3.000 Euro. Dieser Betrag umfasst die Fertigung der massiven Edelstahl-Konstruktion, die aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit als besonders witterungsbeständig und vandalismusgeschützt gilt.


Um die Umsetzung zu ermöglichen, ist der Verein auf finanzielle Unterstützung aus der Bürgerschaft angewiesen. Neben klassischen Überweisungen bietet der Verein zusätzliche Möglichkeiten zur Projektunterstützung an:


Spendenkonto: Stadtsparkasse Düsseldorf, IBAN: DE58 3005 0110 0044 0141 81 (Verwendungszweck: „Spende Industriepfad Grafenberg“).


Vor Ort: Spendendose sowie Informationsflyer stehen im „das Rund“ bereit.


Benefiz-Aktion: Im „das Rund“ kann gegen eine Spende zudem das Grafenberg-Buch erworben werden.


Sponsoring: Spender, die das Projekt mit einem Betrag ab 500 Euro unterstützen, werden namentlich auf der entsprechenden Stele genannt.


Der Industriepfad soll die lokale Identität und die Geschichte des Stadtteils für künftige Generationen bewahren.

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