Brand in Hubbelrath
- Norbert Opfermann
- vor 2 Stunden
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Am Sonntagabend, dem 14. Juni 2026, kam es in Hubbelrath an der Bergischen Landstraße zu einem schweren Brand. Ein großer Anbau eines Wohngebäudes geriet aus bislang ungeklärter Ursache in Vollbrand. Die Feuerwehr Düsseldorf reagierte schnell und verhinderte eine Ausbreitung des Feuers auf das Hauptgebäude und die Nachbarhäuser. Dieser Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine gut organisierte Feuerwehr und schnelle Maßnahmen bei Bränden sind.
Der Brandherd und die ersten Maßnahmen
Der betroffene Anbau hatte eine Fläche von etwa 220 Quadratmetern. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand, und eine große Rauchsäule war weithin sichtbar. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit umfangreichen Löschmaßnahmen. Fünf Löschrohre kamen parallel zum Einsatz, um das Feuer einzudämmen und zu löschen.
Die Feuerwehr stellte sicher, dass sich das Feuer nicht auf das Hauptwohngebäude oder angrenzende Häuser ausbreitete. Diese schnelle Reaktion verhinderte eine noch größere Katastrophe. Die Brandbekämpfung war aufgrund der baulichen Gegebenheiten des Anbaus besonders komplex und zeitintensiv.
Betreuung der Bewohner und Sicherheitsmaßnahmen
Elf Menschen, die sich im Gebäude aufhielten, wurden vorsorglich betreut. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Acht der Bewohner mussten vorübergehend in einer Ersatzunterkunft untergebracht werden, die von der Landeshauptstadt Düsseldorf organisiert wurde.
Parallel zu den Löschmaßnahmen sorgten Mitarbeitende der Netzgesellschaft dafür, dass das gesamte Gebäude von der Energieversorgung getrennt wurde. Diese Maßnahme ist wichtig, um weitere Gefahren durch Strom oder Gas zu vermeiden.
Einsatzkräfte und Dauer der Löscharbeiten
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf vor Ort, darunter auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Erst gegen 19.30 Uhr konnte der Einsatzleiter mit den Nachlöscharbeiten beginnen. Nach etwa viereinhalb Stunden kehrten die letzten Feuerwehrleute zu ihren Standorten zurück.
Die Feuerwehr kündigte an, im Laufe des Abends eine Brandnachschau durchzuführen, um sicherzustellen, dass keine Glutnester zurückbleiben und keine erneute Gefahr besteht.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang ist unklar, wie das Feuer ausbrechen konnte. Die genaue Ursache wird durch die Polizei und Brandexperten untersucht.


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