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Warum Superreiche mehr zur Staatsfinanzierung beitragen müssen

von unserem Kolumnisten Klaus Ingrimm


Kolumne. Die Frage, wer die Zeche zahlt, wenn es um die Finanzierung unserer Gesellschaft geht, ist so alt wie der Staat selbst. Doch in Zeiten wachsender Vermögenskonzentration und globaler Herausforderungen wird sie dringlicher denn je. Es ist an der Zeit, ernsthaft darüber nachzudenken, warum Superreiche sich viel stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen müssen. Hier geht es nicht um Neid, sondern um Gerechtigkeit, sozialen Zusammenhalt und die langfristige Stabilität unserer Demokratien.


Denken Sie an die Infrastruktur, die jeder nutzt: Straßen, Brücken, das Gesundheitssystem, Bildungseinrichtungen. All dies wird durch Steuern finanziert. Doch während die breite Bevölkerung über die Einkommens- und Mehrwertsteuer ihren Beitrag leistet, zeigt sich bei den Vermögen ein anderes Bild. Während der Corona-Pandemie, einer Zeit, in der viele Menschen existenzielle Ängste durchlebten und der Staat massiv eingreifen musste, stiegen die Vermögen der Superreichen teilweise ins Astronomische. Dies ist nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch ökonomisch bedenklich.

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