Große Meisterfeier in der Arena

mit Video. Düsseldorf. Nachdem die Meisterfeier wegen Corona zweimal ausfallen musste, feierte die Handwerkskammer Düsseldorf am 29. Mai ihre 826 Jungmeister*innen in der Arena.


Konfettiregen zum krönenden Abschluss der Feier.

Neben Kammerpräsident Andreas Ehlert und Festredner Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des deutschen Handwerks, beglückwünschten auch Innenminister Herbert Reul und Mona Neubaur, Landesvorsitzende der Grünen, den Meisternachwuchs.




Ehlert würdigte besonders die Lernbereitschaft der Meisterschüler*innen unter Coronabedingungen. Trotz ständiger Regeländerungen und Improvisation sowie Home-Unterricht statt Präsenzunterricht hätten die Absolventen*innen auch diese zusätzlichen Belastungen gemeistert. Ehlert forderte von der Politik eine vollständige Förderung des Meisterkurses und eine Preisangleichung des Azubitickets an das Semesterticket für Studierende. Seine Leitziele an eine künftige NRW-Landesregierung lauteten: „Nachhaltigkeit, Bildung, Wachstum“. Nach wie vor sei der Bürokratieaufwand für Handwerksunternehmen zu hoch und personalintensiv. Nach der Veranstaltung waren aus dem Handwerk Stimmen zu hören, dass die Mehrwertsteuer drastisch sinken müsse - auf 14 Prozent - damit die Verbraucher wirklich entlastet werden. Außerdem müssten Lebensmittel umsatzsteuerbefreit werden.


ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer betonte in seiner Festrede, dass ohne das Handwerk die großen Transformations- und Modernisierungsziele Deutschlands nicht zu erreichen seien. „Sie sind es, die die Solaranlagen auf den Dächern und die Ladesäulen für die E-Autos installieren und die die Bevölkerung mit hochwertigen Lebens- und unsere immer älter werdenden Menschen mit technischen Hilfsmitteln versorgen,“ sagte Wollseifer.

Ministerpräsident Hendrik Wüst übermittelte seine herzlichen Glückwünsche per Videobotschaft.


17 Jahresbeste wurden auf der Bühne geehrt. Diesmal mit einem Konfettiregen. Für alle Meister*innen gab es auch einen Meisterschal. Als die Meister*innen diesen hoch über die Köpf schwangen, bot sich eine Szene wie bei einem Meisterschaftsspiel. So viele Meister habe die Arena noch nicht gesehen, stellte Kammerpräsident Andreas Ehlert fest.

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