Feuerwehr Düsseldorf zieht erste Sturmbilanz

Düsseldorf , 17. Februar 2022, 7:31 Uhr. Die Feuerwehr Düsseldorf hat seit Donnerstagnacht bisher 10 wetterbedingte Einsätze im Stadtgebiet abgearbeitet. Vor allem abgeknickte Äste und umgekippte Bäume sorgten für Einsatzmeldungen in der Leitstelle der Feuerwehr. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen keine Menschen in Zusammenhang mit dem Sturmtief Xandra sowie dem Sturmtief Ylenia zu Schaden.


Seit Mittwoch 22 Uhr gilt für die Landeshauptstadt eine amtliche Warnung vom Deutschen Wetterdienst vor Sturmböen und schweren Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunden. Gegen 0.45 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf eine der ersten wetterbedingten Schadensmeldungen aus dem nördlichen Stadtteil Kaiserswerth. Auf einem Gehweg der Straße Am Ritterskamp waren mehrere Tannen umgestürzt. Eine weitere Tanne drohte umzustürzen. Rund 13 ehrenamtliche Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr setzten Motorsägen ein, um die Bäume zu entfernen und den Gehweg frei zu räumen. Der Einsatz für die Feuerwehr war nach etwa 180 Minuten beendet.


Gegen 1:30 Uhr waren auf der Altdorferstraße in Düsseltal mehrere größerer Äst von einem Baum abgebrochen und auf der Straße zum Liegen gekommen. Die Besatzung eines Löschfahrzeuges konnte die Gefahr schnell beiseite räumen.


Etwa eine Stunde später entfernten Einsatzkräfte der Feuerwehr einen umgestürzten Baum auf der Rothenbachstraße in Unterbach. Ein PKW war in den auf der Straße liegenden Baum gefahren und dabei beschädigt worden.


Nach bisherigen Erkenntnissen kamen keine Menschen im Zusammenhang mit dem Sturmtief Xandra und dem Sturmtief Ylenia zu Schaden. Weiterhin gilt für die Landeshauptstadt Düsseldorf eine amtliche Warnung vor Sturmböen und schweren Sturmböen bis 75 Kilometer pro Stunde und in der Spitze bis 100 Kilometer pro Stunde.



Aktualisierung 14:14 Uhr

Die Feuerwehr Düsseldorf hat seit Donnerstagnacht bisher 39 wetterbedingte Einsätze im Stadtgebiet abgearbeitet. Vor allem abgeknickte Äste und umgekippte Bäume sorgten für Einsatzmeldungen in der Leitstelle der Feuerwehr.


In Mörsenbroich auf der Scheffelstraße stürzte ein Baum auf einen parkenden Pkw und beschädigte diesen. Einsatzkräfte der Feuerwehr setzten eine Motorsäge ein und entfernten den Baum vom Auto.


In Benrath auf der Friedhofstraße meldete ein Bewohner lose Dachteile an einem Haus. Durch den Einsatz einer Drehleiter konnten acht Quadratmeter einer losen Dacheindeckung beseitigt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen keine Menschen in Zusammenhang mit dem Sturmtief zu Schaden. Seit Mittwoch 22 Uhr, gilt für die Landeshauptstadt eine amtliche Warnung vom Deutschen Wetterdienst vor Sturmböen und schweren Sturmböen mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde.


Nachdem bereits in der Nacht mehrere Meldungen die Feuerwehr Düsseldorf erreichten, zogen auch im Tagesverlauf weitere Sturmböen durch die Landeshauptstadt und richteten Schäden an. So riss ein etwa zehn Meter langer Baum auf der Kalkumer Schlossallee in Kalkum eine Straßenbeleuchtung und einen Ampelmast mit sich. Die Ampelanlage wurde so stark beschädigt, dass die Straße vorübergehend gesperrt werden musste.


Auf dem Hellweg in Flingern kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. An einem Gebäude hatten sich an einem 20 Meter hohen Gerüst mehrere Anker aus der Hausfassade gelöst. Dadurch wurde das Gerüst instabil und drohte einzustürzen. Durch den Einsatz der Höhenrettungsspezialisten konnte das Gerüst mit Spanngurten provisorisch gesichert werden. In Absprache mit der Gerüstbaufirma und dem Bauleiter wurde als Vorsichtsmaßnahme eine etwa 25 Quadratmeter große Plane vom Gerüst entfernt. Die Baufirma übernahm die weiteren Sicherungsmaßnahmen.


Von Donnerstagnacht an bis 14.00 Uhr verzeichnete der Einsatzleitrechner insgesamt 39 wetterbedingte Einsätze im Düsseldorfer Stadtgebiet. Weiterhin gilt für die Landeshauptstadt Düsseldorf eine amtliche Warnung vor Sturmböen und schweren Sturmböen bis 75 Kilometer pro Stunde und in der Spitze bis 90 Kilometer pro Stunde. Die vom Deutschen Wetterdienst ausgegeben Warnung gilt bis heute Abend 18 Uhr. Jedoch warnt der Deutsche Wetterdienst darüber hinaus weiter vor Sturm und starken Regenfällen.

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